Archive for the ‘Allgemeines’ Category

Den Stadtligavizemeister in die Schranken verwiesen

4:1-Sieg gegen ASK Elektra

Bereits am Blankett sah man den ausgedünnten Simmeringer Kader, doch auch die verletzungs- und urlaubsbedinten Ausfälle konnte der Vizemeister und heurige – neben der Vienna – Aufstiegsfavorit ASK Elektra nicht zu ihrem Vorteil nutzen.

Simmering begann die erste Halbzeit, als ob es sich um ein ganz normales 2.Landesliga-Spiel handeln würden und auch der Gegner aus der entsprechenden Liga wäre, doch es handelte sich um den Vizemeister der Stadtliga, der zwar wesentlich mehr Ballbesitz erspielte, jedoch so gut wie keine Torchancen rausspielen konnte. Und falls der gegnerische Angriff doch nicht wegen Abseits abgepfiffen wurde, war Jagschitz-Ersatz Ruttinger zur Stelle.
Simmering spielte hingegen wie gewohnt schnell und technisch versiert. Frljuzec knallte den Ball aus spitzestem Winkel an den Pfosten und auch sonst hatte der Elektra-Schlußmann alle Hände voll zu tun. Doch sein Rettungsversuch vor Frljuzec in der 27. Minute nach einem Querpaß von Vlcek landete vor den Beinen von Tuna, der den Ball zum 1:0 für die Hadkicker einschob. Auch danach waren die Simmeringer wesentlich gefährlicher, ein Freistoß von Slamarski wurde von der Querlatte wieder aufs Feld geschleudert, eine Torraub-Attacke des gegnerischen Tormanns an Rossak außerhalb des Sechzehners wurde unverständlicherweise nicht geahndet, doch der Rest der Torschüsse fiel zu schwach aus, als beispielsweise Vlcek alleine vor dem Tor auftauchte.
In der zweiten Halbzeit brachte Elektra dann die „Einser-Garnitur“, riss das Spielgeschehen komplett an sich, doch dauerte es bis zur 60. Minute, ehe nach einem Eckball der Ausgleich fiel. Elektra wollte ihr System weiterspielen, doch Simmering, das die zweite Halbzeit eher verhalten begann, besann sich ihrer Stärken und so wurde der Gegner mit schnellen Spielzügen auseinandergerissen und der starke Özdemir konnte seine Leistung mit der neuerlichen Führung zum 2:1 in der 73. Minute krönen.
Elektra wollte sich nicht blamieren und agierte nun noch offensiver, was den schnellen Simmeringer Offensivspieler sehr entgegen kam und so waren die Tore zum 3:1 und 4:1 in den lezten zehn Minuten das Ergebnis von mustergültig vorgetragenen Kontern.

Es war zwar nur ein Vorbereitungsspiel, doch man sah zwischen den beiden Favoriten in ihren jeweiligen Ligen keinen Unterschied und wenn nicht allzuviel Verletzungspech und Disziplinlosigkeien vorkommen, sollte der Weg für die Hadkicker in die Stadtliga ein gangbarer sein und die Mannschaft konnte mit einem Sieg im Rücken ihrem Zeugwart Roli zum Geburtstag ein beeindruckendes Ständchen vortragen.

1. Simmeringer SC – ASK Elektra 4:1 (1:0)

16.7.2019 19 30 Simmeringer Had (100 Zuseher)

Aufstellung: Alexander Ruttinger (80. David Toumbaridis); Slaven Misuric (70. Ivan Katic), Michal Vlcek (80. Alexander Höbart), Dejan Slamarski, Kadir Tuna, Andreas Rossak, Christoph Mattes, Muhammet Özdemir, Özkan Yücel (70. Jayson Singca), Andreas Kleibl (45. Christian Berger), Nikola Frljuzec

Tore für Simmering: Kadir Tuna (27.), Muhammet Özdemir (73., 86.), Andreas Rossak (81.)

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Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)

Alle Bilder vom Match gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.

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Freitag, 19. Juli 2019, 19:30h: Auswärtsspiel in Langenlebarn

„Der Platz ist zu nass“ – Unverständlicher Spielabbruch

1:0-Führung für Simmering bei Unterbrechung

Schon vor dem Match türmten sich Gewitterwolken auf, die ab der 20. Minute ein viertelstündiges Gewitter mitsamt Spielunterbrechung verursachten. Dass aber danach bei strahlendem Sonnenschein und noch immer hervorragenden Platzverhältnissen nicht weitergespielt wurde, sorgte für einige Fragezeichen.

Simmering begann mit der beinahe gewohnten Startformation, lediglich Eberl, der in den USA ein zweijährigus Auslandsstudium absolviert, Sura, der abgewandert ist und Halilovic, der sich noch im Urlaub befindet fehlten gegenüber dem Vorjahr.
Und spielerisch begannen sie so, wie man es von ihnen in der letzten Saison gewohnt war: Schnell, technisch versiert, zielstrebig und am hervorragenden Rasenplatz überlegen.
Bereits in den Anfangsminuten kam Rossak nur einen Schritt zu spät, einige Minuten später war der gegnerische Tormann bereits zu nahe bei ihm, um ihn überwinden zu können. Doch über die Seiten machten die schnellen Özdemir, Vlcek und Slamarski dem Gegner Kopfzerbrechen, während Frljuzec mit zwei plazierten Schüssen das Tor knapp verfehlte.
Auch der raufgezogen U18-Innenverteidiger Kleibl hatte das 1:0 nach einem Gestochere nach einem Eckball am Fuß, doch dauerte es bis zur 16. Minute, ehe Frjluzec einen Stanglpass von Özdemir zur verdienten 1:0-Führung verwertete.
Und weiterhin spielten die Hadkicker mit dem Gegner Katz und Maus. Diesmal war es Vlcek der auf der linken Seite durchbrach, doch konnte Mattes seinen Stanglpass nicht verwerten.
Von Wolkersdorf gab es nichts zu sehen, Jagschitz brachte sich selber zwar einmal in Bedrängnis, konnte aber noch souverän klären.
Dann kam die ominöse 22. Minute: So wie im Regelwerk vorgeschrieben unterbrach der Schiedsrichter das Match aufgrund eines Gewitters, das heftig, aber kurz über Wolkersdorf zog.
Nach 15 Minuten war der Spuk vorbei, doch nun kam die Absage des Heimvereins, dass der Platz zu nass sei. Weder war er zu tief – die Bälle rollten darüber, als ob er staubtrocken wäre -, noch sah man irgendwelche Wasserpfützen stehen – bis auf eine außerhalb des Spielfelds.
Ein für die doch vielen mitgereisten Simmeringer Fans geplatzter Auftakt im Weinviertel und der eine oder andere verließ doch eher verärgert die Sportanlage.
Das Ganze erinnerte an den schon älteren ORF-Beitrag:

Wolkersdorf – 1. Simmeringer SC Spielabbruch bei 0:1 in 22. Minute

^12.7.2019 19 30 Wolkersdorf (100 Zuseher)

Aufstellung: Manuel Jagschitz; Slaven Misuric, Michal Vlcek, Dejan Slamarski, Kadir Tuna, Andreas Rossak, Christoph Mattes, Muhammet Özdemir, Özkan Yücel, Andreas Kleibl, Nikola Frljuzec
Kader: Alexander Ruttinger; Alexander Höbart, Ivan Katic, Christian Berger, Szymon Handzel

Tor für Simmering: Nikola Frljuzec (16.)

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Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)

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Dienstag, 16. Juli 2019, 19:30h: Heimspiel gegen ASK Elektra

Vizemeisterlicher Abschluß

2:0-Sieg beim Ligadritten Red Star

Bis zum letzten Match hatte man in seit dem Stadtligaabstieg gegen Red Star nur remisieren können, doch ein Gastgeschenk nach bereits zwei Minuten, ein Vlcek-Freistoß und eine mannschaftliche Defensivleistung in der zweiten Halbzeit sorgten für den ersten Sieg gegen die Ottakringer.

Im Vorspiel hatte die U23 in der ersten Halbzeit noch Probleme beim Abschluß, doch in der zweiten Halbzeit drehten sie das halbzeitliche 0:1 in einen 3:1-Sieg. Nun war also auch wieder die Kampfmannschaft gefordert.
Doch hier gab es bereits bei der ersten Aktion ein Gastgeschenk der Ottakringer: Nach einem Foul an Vlcek zirkelte Mattes den Ball in den Sechzehner, wo ein Red-Star-Verteidiger den Ball aus zehn Metern unhaltbar ins Kreuzeck bugsierte. Simmering konnte nun von Anfang an befreit aufspielen, während Red Star mit langen Bällen in Kontern ihr Glück versuchten, jedoch zu keinen nennenswerten Torchancen kamen, auch wenn manche Angriffe vielversprechend begannen.
Vielmehr hätten die Gäste aus dem elften Bezirk schon viel früher alles klar machen können, doch Mattes verfehlte das Tor nur um ein paar Zentimeter und Vlcek musste mit seinem „falschen“ Fuß abschließen, sodaß der Schuß zu harmlos ausfiel. Doch zehn Minuten vor der Halbzeitpause konnte er mit seinem starken, linken Fuß einen Freistoß aus optimaler Lage – am rechten Sechzehnereck – direkt zum 2:0 versenken.
In der zweiten Halbzeit verlegte man sich darauf, das Ergebnis zu halten, hatte aber gleich eine Riesenchance bei einem Konter, der aber zu unplaziert abgeschlossen wurde.
Red Star versuchte nun zu drücken, kam auch zu einigen Halbchancen, doch so richtig gefährlich konnten sie nie werden. So gab es nach einer zu auffälligen Schwalbe statt Elfer die gelbe Karte.
Leider hatte der Schiedsrichter in diesem Spiel bei den Karten keine rote Linie, sodaß manche brutale Fouls – vor allem an Rossak – lediglich mit Freistoß bedacht wurden, während Halilovic, nachdem er von gleich zwei Gegnern niedergesenst wurde, aus unerfindlichen Gründen die gelbe Karte und trotzdem den Freistoß bekam.
Der Simmeringer Kapitän war es auch, der den Schlußpunkt in diesem Match setzte, in dem er einen Ball noch über die Torlinie drücken wollte, jedoch wurde dieser Pressball(!) als Foul gewertet und Halilovic musste mit Gelb-Rot nur kurz vor dem Spielende vom Feld.
Mit dieser Leistung gegen den letzten verbliebenen Angstgegner und dem Tabellendritten überwiegt die Vorfreude auf die nächste Saison.

Red Star Penzing – 1. Simmeringer SC 0:2 (0:2)

6.6.2019 20 00 Red Star Auto – Platz (80 Zuseher)

Aufstellung: Manuel Jagschitz; Michal Vlcek, Patrick Sura, Eric Eberl, Dino Halilovic, Kadir Tuna, Andreas Rossak (90. Szymon Handzel), Christoph Mattes, Muhammet Özdemir, Mustafa Shamandi, Özkan Yücel
Kader: Sebastian Smolenak; Jayson Singca, Florian Seyser, Slaven Misuric

Tore für Simmering: Eigentor (2.), Michal Vlcek (36.)

U23: 1:3 (1:0)
Aufstellung: Alexander Ruttinger (55. David Tumbaridis); Jayson Singca, Yassin Moukhliss, Kevin Elawure, Alexander Zanitzer, Florian Seyser, Abdiwahid Abdi, Andreas Kleibl, Ömer Topal, Samuel Oramadike, Kevin Elawure (55. Ivan Katic), Yasin Türkmen (70. Nemanja Urosevic)
Tore für Simmering: Samuel Oramadike (72.), Nemanja Urosevic (75.), Ivan Katic (89.)

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Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)

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Galavorstellung

Dominantes 8:0 gegen Hirschstetten

Vor, während und nach dem Spiel gab es hierbei über die Favoritenrolle keine Frage. Gegen ein harmloses Hirschstetten spielten sich die Hadkicker in Trance, trafen acht Mal ins gegnerische Tor und spielten dabei einen Fußball zum mit der Zunge schnalzen, der sich wesentlich mehr Zuseher verdient hätte.

Der Sommernachmittag fing bereits mit einem überlegenem 11:0(5:0)-Erfolg einer ersatzgeschwächten Simmeringer U23 an, die auch noch mehrmals Pech mit Stangenschüssen hatten. Bezeichnend für dieses Spiel war der erste Torschuß der Hirschstettner nach ca. 20 Minuten, den sich U23-Schlußmann Ruttinger mit Fuß stoppte. Aber auch für Tumbaridis war es in der zweiten Halbzeit ein Spiel zum Schonen. Wie klar die Überlegenheit war, zeigte sich, als in den letzten 10 Minuten die Offensivspieler ihre Positionen mit den Defensivspielern tauschten und nochmals drei Tore fielen, wobei das letzte Tor zum 12:0 von Topal, obwohl vom Schiedsrichter anerkannt, nicht mehr im Spielbericht eingetragen wurde.

Ganz ähnlich begann auch die Kampfmannschaft und bereits nach fünf Minuten schloß Özdemir mit einem Zauberball ins lange Eck zum 1:0 ab, während die Hirschstettner auf einen Querpass warteten. Ganz selten tauchten die Hirschstettner vor dem Simmeringer Tor auf, doch auch Jagschitz hatte wie die U23-Schlußleute einen unaufgeregten Nachmittag.
Hingegen kam die Hirschstettner Defensive ein ums andere Mal ins Schwimmen, aber Rossak, Mattes und Slamarski konnten ihre Chancen – noch – nicht nutzen. Bis schließlich in der 25. Minute Vlcek den freistehenden Sura im Sechzehner sah, der den genauen Paß annahm und zum 2:0 versenkte – wieder ein Irrtum im offiziellen Spielbericht, bei dem Misuric als Torschütze angeführt wird.
Nur kurze Zeit später sprang Rossak in eine Vlcek-Flanke in Ibrahimovic-Manier, traf aber den Ball nicht mehr sauber, sodaß er erst in der 35. Minute mit einer Kopie des Özdemir-Tores aus der fünften Minute sich in die Torschützenliste eintragen konnte – der Rossaksche Torbann war nach vier Spielen gebrochen.
Drei Minuten später war es der groß aufspielende Mattes der zum 4:0 vollendete und schließlich war es nochmals Rossak in der 41. Minute zum 5:0-Pausenstand vollendete – diesmal konnte er per Grätschsprung den Ball im kurzen Eck versenken.
Aber auch die Halbzeitpause konnte die Simmeringer Spielfreude nicht stoppen und Hirschstetten war nur noch darum bemüht, per Zeitspiel kein zweistelliges Ergebnis zu kassieren.
Doch in der 51. Minute bekam Mattes per Strafstoß nach einem glasklarem Handspiel die Chance zum 6:0 und verwertete sie zwar glücklich, aber Schuß war für den Hirschstettner Schlußmann zu stark getreten.
Und schon zwei Minuten später spielte sich Sura auf der rechten Seite frei und hatte Zeit zu warten, bis er eine millimetergenaue Flanke auf den Kopf von Özdemir schlagen konnte, der zum 7:0 einnickte.
Das Spiel war schon längst entschieden und nun kam es zum Dreifachtausch der Simmeringer, sodaß auch Handzel, Tuna und Yücel zum Einsatz kamen. Ein paar Minuten dauerte die Eingewöhnung, währenddessen die Hirschstettner Angriffe in Befreiungsschlägen endeten, nachdem sie, wie das ganze Match bereits, beim versuchten Spielaufbau attackiert wurden.
Simmering spielte nun für die Gallerie, zwingende Tochancen waren nur mehr Mangelware, doch bei diesem Spielstand kann man auch für die Zuschauer was bieten. Hirschstetten fiel lediglich durch ein überhartes Einsteigen auf, was auch in einer gelben Karte resultierte, die aber auch rot gefärbt hätte sein können, nach Vlcek von hinten von den Beinen geholt wurde.
Einen Schreckmoment gab es noch, als Slamarski verletzt am Boden lag, doch nach einer kurzen Behandlungspause konnte er wieder zurück auf das Spielfeld.
Währenddessen versuchten sich einige Simmeringer in Weischüssen, doch Tuna, Mattes und Özdemir verfehlten das Ziel.
Den Schlußpunkt setzte schließlich doch noch Mattes, der mustergültig freigespielt wurde und knochentrocken zum 8:0-Endstand einnetzte.

Der Heim-Saisonabschluß war perfekt und machte den Klassenunterschied in der 2.Landesliga deutlich. Hirschstetten wird zurecht absteigen und Simmering wird in der nächsten Saison, in der bis auf einige Ausnahmen die selben Spieler rund um Kapitän Halilovic für Simmering auflaufen werden, Titelfavorit in dieser Liga sein – sofern sich nicht noch einiges in den höhren Ligen tut.

1. Simmeringer SC – Hirschstetten 8:0 (5:0)

2.6.2019 18 15 Simmeringer Had (100 Zuseher)

Aufstellung: Manuel Jagschitz; Slaven Misuric, Michal Vlcek, Patrick Sura (55. Szymon Handzel), Eric Eberl, Dejan Slamarski, Dino Halilovic (55. Kadir Tuna), Andreas Rossak, Christoph Mattes, Muhammet Özdemir, Mustafa Shamandi (55. Özkan Yücel)
Kader: Sebastian Smolenak; Jayson Singca

Tore für Simmering: Muhammet Özdemir (5., 53.), Slaven Misuric (25.), Andreas Rossak (35., 41.), Christoph Mattes (38., 51., 88.)

U23: 11:0 (5:0)
Aufstellung: Alexander Ruttinger (46. David Tumbaridis); Mario Knezevic, Yassin Moukhliss, Kevin Elawure, Alexander Zanitzer, Florian Seyser, Abdiwahid Abdi, Andreas Kleibl, Ömer Topal, Nemanja Urosevic, Samuel Oramadike
Tore für Simmering: Ömer Topal (13., 56), Abdiwahid Abdi (30., 43., 73.), Samuel Oramadike (33.), Nemanja Urosevic (58., 71.), Alexander Zanitzer (68.), Andreas Kleibl (81.), Yassin Moukhliss (83.)

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Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)

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Donnerstag(!), 25. Mai 2019, 20:00h: Auswärtsmatch bei Red Star (U23: 18h)

Unbedeutende, jedoch vollkommen unnötige Niederlage

0:2 bei Stadlau 1b

Mit Jagschitz und Frljuzec fehlten zwei Stützen, doch vom Spielverlauf her war davon nichts zu sehen, wenn man nur ein Tor aus der Vielzahl an Chancen gemacht hätte. Während die jungen Stadlauer mit jugendlicher Unbekümmertheit ihre Chancen eiskalt nutzten, kann man bei den Simmeringern leider nur von jugendlichen Leichtsinn reden, mit dem eine Großchance nach der anderen teilweise vernebelt wurde.
So wurde die Vienna bereits in der drittletzten Runde Meister – Gratulation nach Döbling!

Bei strahlendem Sommerwetter war von Anfang an klar, wer hier der Tabellenzweite war und welche Mannschaft es nächstes Jahr nur noch als U23 in der Stadtliga geben wird. Als Vlcek das erste Mal nach Traumpass von Rossak alleine vor dem Tormann auftauchte und ihn direkt anschoß, war man noch guter Dinge. Als dies dann ein zweites und drittes Mal passierte, der Ball dann neben oder über das Tor ging, als dann auch noch Rossak seine erste Torchance vergab, eine Shamandi-Granate gerade noch irgendwie geklärt wurde, aber auch Özdemir und Slamarski den Ball nicht über die Linie brachten, wurde dem Simmeringer Anhang bewusst, dass dies heute kein Spaziergang wie in den letzten beiden Spielen wird.
Kurz vor der Halbzeitpause wäre dann beinahe die kalte Dusche gekommen, denn mit dem ersten ernstzunehmenden Angriff der Stadlauer konnte sich Smolenak auszeichnen und einen Rückstand vermeiden, während im direkten Gegenzug wieder eine weitere Großchance bereits fahrlässig ausgelassen wurde.
Doch anstatt eines 4 oder 5 zu 0 ging es torlos in die Halbzeitpause.
Und die zweite Halbzeit begannen die Stadlauer sofort mit einer guten Chance, der Ball verfehlte jedoch noch relativ klar das Gehäuse. Danach war diese zweite Hälfte ein Abklatsch der Ersten: Eine Simmeringer Chance nach der anderen verfehlte ihr Ziel, teilweise sehr knapp, als Rossak beispielsweise zweimal den Ball am langen Eck vorbeischoß- oder auch mal klar, wie zum Beispiel Sura, der sich wunderbar freispielte, jedoch den Schuß viel zu unplaziert über das Tor jagte.
Als dann auch noch ein lupenreiner Elfer an Vlcek, der von hinten von den Beinen geholt wurde, vom ehre unsicheren Schiedsrichter nicht gegeben wurde, schloß manch Simmeringer Fan das Spiel bereits mit einem Punkt ab.
Doch ein Konter eine viertel Stunde vor Schluß, der mit einem Schuß ins lange Eck abgeschlossen wurde, drehte den Spielverlauf komplett auf den Kopf. Als dann die Hadkicker alles nach vorne warfen und sich gerade mal zwei Minuten später beinahe eine Kopie des ersten Tores zum 2:0 für Stadlau einfingen, war das Spiel gelaufen.
Auch die Vienna hatte im Herbst hier ihre Probleme und konnte ein 0:2 erst in den Schlußminuten noch in einen Sieg ummünzen, doch die jetzt wütenden Angriffe der Simmeringer wurden viel zu fehlerhaft und ungestüm vorgetragen, als das noch eine wirkliche Torgefahr entstehen konnte.
Wenn man etwas Positives aus diesem Match mitnehmen will, dann war es die spielerische Überlegenheit und die Tatsache, dass die Mannschaft, obwohl es eigentlich um nichts mehr ging, nach dem Schlußpfiff geknickt in der Kabine verschwand. Aber auch aus den negativen Aspekten, wie beispielsweise der äußerst ungenügende Chancenauswertung, kann man was lernen.
Oder man läßt eine alter Fußballerweisheit vom Stapel: Die Tore, die man nicht schießt, bekommt man.

Mit dieser Niederlage sichert sich der First Vienna FC, der gestern bereits in Hirschstetten 6:0 gewann, bei noch zwei ausstehenden Spielen den sicheren und erwarteten Meistertitel der zweiten Landesliga und somit den Aufstieg in die Wiener Stadtliga, in der sie ebenfalls sofort zum großen Meisterschaftsfavoriten zählen.

FC Stadlau 1b – 1. Simmeringer SC 2:0 (0:0)

25.5.2019 14 00 Simmeringer Had (100 Zuseher)

Aufstellung: Sebastian Smolenak; Slaven Misuric, Michal Vlcek, Patrick Sura, Eric Eberl, Dino Halilovic, Christoph Mattes, Andreas Rossak, Muhammet Özdemir, Dejan Slamarski, Mustafa Shamandi
Kader: Alexander Ruttinger; Jayson Singca, Szymon Handzel, Özkan Yücel, Kadir Tuna

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Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)

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Samstag, 1. Juni 2019, 18:00h: Letztes Heimmatch gegen Schlußlicht Hirschstetten (U23: 16:00h)

Vorschau Kampfmannschaft
Vorbereitung
19.07.2019, 19:00 h
Langenlebarn - 1.Simmeringer SC
Sportanlage SV Donau Langenlebarn

Meisterschaft
18.08.2019, 16:30 h
L.A. Riverside - 1.Simmeringer SC
Sportplatz Liesing

Nachwuchsturniere des 1.SSC
Partner Projekt
Austria Wien

IPS
Links
ASKÖ

Wettbasis

Wetter
2. Landesliga
Mannschaft Sp. S U N T+ T- TD Pkt
1. S S C 0 0 0 0 0 0 0 0
1980 Wien 0 0 0 0 0 0 0 0
A11/R.Oberlaa 0 0 0 0 0 0 0 0
Columbia 0 0 0 0 0 0 0 0
FAC Amat. 0 0 0 0 0 0 0 0
Fortuna 05 0 0 0 0 0 0 0 0
FV Floridsdorf 0 0 0 0 0 0 0 0
Gersthof 0 0 0 0 0 0 0 0
Helfort 15 0 0 0 0 0 0 0 0
Hellas 0 0 0 0 0 0 0 0
LA Riverside 0 0 0 0 0 0 0 0
LAC-Inter 0 0 0 0 0 0 0 0
NAC 0 0 0 0 0 0 0 0
Ostbahn XI 0 0 0 0 0 0 0 0
Red Star 0 0 0 0 0 0 0 0
Siemens 0 0 0 0 0 0 0 0