Simmeringer Übermacht

Leider nur beim Publikum

Im vorletzten Stadtligaspiel in dieser Saison (oder doch für länger?) sah man deutlich den Unterschied zwischen einer routinierten Stadtligamannschaft wie Donaufeld und einer wiederum mit Nachwuchsspielern gespickten und dazu noch verunsicherten Elf wie jene von Simmering – insgesamt standen acht Nachwuchsspieler im Kader, also genau die Hälfte.
Und das eine Mannschaft gegen Simmering mal ausläßt, so wie es in den letzten Runden schon hie und da auch bei direkten Konkurrenten geschah, auf das kann man leider auch nicht setzen.
Während die Hausherren den Ball laufen ließen, liefen die Simmeringer Jungspunde dem Ball hinterher und konnten doch zumindest die erste halbe Stunde ein relativ ausgeglichenes Match liefern, wobei die Torchancen für Donaufeld doch etwas zwingender waren, jedoch Schüsse von Atik, Shoposki und Kröhn das Tor auch nur knapp verfehlten.
Und genau nach einer halben Stunde kam die die Ohrfeige für Simmering mit dem 1:0 für Donaufeld. Doch anstatt sich aufzubäumen und erst recht sich auf die Simmeringer Tugenden zu erinnern, ließ man die Köpfe hängen und erhielt in den nächsten sieben Minuten noch zwei Tore zum zwischenzeitlichen 3:0.
Nun erst besann man sich wieder der eigenen Qualitäten und drückte nun auf das Donaufelder Tor und so war die logische Schlußfolgerung der 1:3-Anschlußtreffer durch Christopher Kröhn. Damit ging es auch in die Halbzeitpause.
Mit frischem Schwung wollte man in die zweite Halbzeit gehen, doch bereits in der 49. Minute kassierte man das 1:4-Endresultat. Donaufeld konzentrierte sich in der Folge auf das Verwalten des Ergebnisses und die Hadkicker waren im Gegensatz zum Cup-Match gegen Donaufeld nicht mehr in der Lage, sich gegen die drohende Niederlage aufzubäumen. Zu sehr war der Kräfteverschleiß nach einer langen Saison mit einem dünnen Kader bei den paar routinierten Spielern bereits zu erkennen, und die Nachwuchsspieler mussten einsehen, dass die Stadtliga noch einmal eine Klasse höher als die WFV-Liga und der „Erwachsenenfussball“ doppelt so anstrengend und schwierig wie der Nachwuchsfußball ist.
Leider konnte man die U18-Spieler aufgrund der prekären Kadersituation nicht nach und nach ein- und aufbauen, sie mussten ins eiskalte Wasser reingestossen werden und bewältigten ihre Aufgaben größtenteils trotzdem ganz passabel. Doch man erkannte bei diesem Spiel beispielsweise den Unterschied zwischen einer erfahrenen und einer jungen Abwehr.

Nun kommt es auf die letzte Runde an, ob Simmering sich doch noch in der Stadtliga halten kann oder der bittere Gang in die zweite Landesliga angetreten werden muß. Trotz der derzeitigen Misere haben die Hadkicker noch immer alle Trümpfe in ihrer Hand, vor allem, wenn man sich auf die traditionellen Simmeringer Tugenden erinnert und diese auch anwendet. Außerdem steht noch eine Revanche für das unglücklich verlorene Cuphalbfinale aus!

Und das man sich auf das Simmeringer Publikum verlassen kann, wurde am Donaufeld-Platz augenscheinlich. Eine Übermacht von Simmering-Fans feuerte ihre Mannschaft über die gesamte Spielzeit lautstark an und zeigte so, dass die Fans der Hadkicker mehr als nur stadtligatauglich sind!
Am Samstag, dem 10. Juni um 16:00h wird diese Unterstützung wieder benötigt – und wenn der Klassenerhalt gesichert werden kann, gibt es danach einiges zu feiern!
Also: AUF ZUR HAD!

Fach Donaufeld – 1. Simmeringer SC 4:1 (3:1)

3.6.2017 18 00 Donaufeld-Platz (280 Zuseher)

Aufstellung: Nikola Obrenic; Szymon Handzel (60. Kadir Tuna), Stefan Skalsky, Zoran Marinovic, Dimche Shoposki (66. Muhammet Özdemir), Dino Halilovic, Mustafa Atik, Christopher Kröhn, Marcel Nagl, Lukas Schneider, Christian Berger

Tor für Simmering: Christopher Kröhn (40.)

U23: 2:4 (1:2)

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Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)

Alle Bilder vom Match gibt es auf der neuen Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.

VORANZEIGE
Samstag, 10. Juni 2017, 16:00h: Letztes Saisonheimspiel gegen die Wr. Viktoria

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