Holprig begonnen, sourverän geendet

5:1-Sieg gegen Siemens Großfeld

Beim dritten Versuch gelang endlich ein Heimsieg gegen Siemens Großfeld, doch der Anfang war schwer, ein 0:1 musste aufgeholt werden und man tat sich sichtbar schwer. Doch wenn es spielerisch nicht ganz so funktioniert, dreht der Wille zum Sieg so ein Match und kann sogar noch einen souveränen Erfolg feiern.

Von Anfang an tat sich Simmering schwer, fand nicht in ihr gewohntes Spiel und hatte große Schwierigkeiten mit der disziplinierten Defensive der Gäste. So hatte man wesentlich mehr Spielanteile, doch Torchancen waren absolute Mangelware, kaum ein Ball kam gefährlich in Tornähe, und wenn doch, verhinderte eine vielbeinige Abwehrmauer den Abschluß. Nach einigen Minuten bereits versuchte man es per Brechstange mit Weitschüssen, doch die landeten meist am Kunstrasenplatz. Lediglich ein Ferserl von Slamarski blieb die einzige spielerische Ausbeute, die man zumindest als Halbchance bezeichnen konnte.
Die Gäste hingegen forcierten bei ihren Angriffen das normalerweise Simmeringer-Spiel des schnellen Umschaltens und kamen zumindest zu Halbchancen oder zu Standardsituationen. So auch in der 16. Minute, als ein Freistoß der Gäste sich plötzlich im Simmeringer Tor landete.
Doch das war noch immer kein Weckruf für die Hadkicker, sie wirkten zunehmens verkrampfter, die Pässe waren ungenau und man verhedderte sich in Dribblings.
Doch mit der Zeit ließ die Disziplin in der gegnerischen Defensive, deren Spritzigkeit der Anfangsphase immer mehr dahinschwindete, nach und es folgten immer mehr der gefährlichen Standards für Simmering.
Und so ein Standard war es auch in der 29. Minute, den Slamarski per Kopfball verlängerte, der Ball wäre eventuell sogar bereits in Tor gegangen oder doch nur an die Stange, jedenfalls drückte ihn Frljuzec per Brust noch über die Linie zum 1:1-Ausgleich.
Nun war der Bann im Spiel der Simmeringer gebrochen und sie richteten sich den Gegner her, doch es dauerte bis zur 43. Minute, als der Siemens-Goalie wieder einmal einen Schuß abprallen ließ. Das hatten die Hadkicker im Laufe der ersten Halbzeit nun doch rausgefunden und Özdemir schaltete am schnellsten und drückte den Ball völlig freistehend zum 2:1-Halbzeitstand über die Linie.
Doch zur Halbzeitpause dürfte bei den Simmeringern der Reset-Knopf gedrückt worden sein, denn diese begann ähnlich wie die erste Halbzeit, jedoch kam Siemens immer näher Richtung Tor und vor allem schlichen sich immer mehr Abspielfehler beim Spielaufbau der Hadkicker ein. Glücklicherweise hatten die Gäste nicht die Qualität, ihre Angriffe auch ordentlich abzuschließen.
Simmering hingegen kam nun von Minute zu Minute wieder in ihr gewohnt schnelles Umschaltspiel rein, doch der letzte Pass wollte nicht gelangen, der in anderen Spielen blind gepasst hätte.
Schließlich fasste sich Slamarski in der 69. Minute ein Herz, versuchte nicht wieder in den Strafraum zu kombinieren, sondern zog von der Strafraumgrenze ab und stellte auf 3:1. Nun war der Gegner gebrochen, Özdemir setzte sich in der 76. Minute gegen drei bullige Abwehrspieler durch, was man ihm noch vor kurzem nicht zugetraut hätte, umkurvte den Tormann und schob zum 4:1 ein.
Den Schlußpunkt setzte wiederum Slamarski, der in der 87. Minute einen Freistoß unhaltbar ins Kreuzeck setzte.

Spielerisch war man vom Riverside-Match zwar einige Meter entfernt, was auch daran lag, dass einige Spieler angeschlagen ins Match gingen, doch die Klasse und der Wille haben sich durchgesetzt.

Heikler hingegen lief es für die U23. Man dominierte den Gegner, doch war im Strafraum zu verspielt und wollte den Ball reintragen. Wenn man dann einen Abschluß von außerhalb versuchte, war dieser zu überhastete und keine Gefahr für das gegnerische Tor. So lief man in der zweiten Halbzeit in einen Konter zum 0:1, konnte jedoch innerhalb von 15 Minuten durch Kilic gegen die immer müder werdenden Gäste auf 2:1 stellen, doch eine einzige weitere gefährliche Aktion des Gegners bedeutete das 2:2.
Obwohl man die letzten 15 Minuten mit einem Mann weniger auskommen musste – Kilic sah zur Verwunderung aller Beteiligten die rote Karte, nachdem sein Gegner über die eigenen Füße stolperte -, war man wesentlich näher am Sieg. Lediglich ein Freistoß vom Ex-Simmeringer Kalch sorgte nochmals für Gefahr, doch Schlußmann Ruttinger parierte den Ball über die Latte.
Es war ein Unentschieden, mit dem schlußendlich zufrieden sein muß, jedoch wäre aufgrund des Spielverlaufs ein Sieg wesentlich wahrscheinlicher und vor allem aber verdienter gewesen.

1. Simmeringer SC – Siemens Großfeld 5:1 (2:1)

24.8.2019 17 00 Simmeringer Had (105 Zuseher)

Aufstellung: Manuel Jagschitz; Dino Halilovic, Slaven Misuric, Özkan Yücel, Nikola Frljuzec, Muhammet Özdemir, Christoph Mattes, Andreas Rossak, Christian Berger, Kadir Tuna, Dejan Slamarski
Kader: David Tumbaridis; Andreas Kleibl, Szymon Handzel

Tore für Simmering: Nikola Frljuzec (29.), Muhammet Özdemir (43., 76.), Dejan Slamarski (69., 87.)

U23: 2:2 (0:0)
Aufstellung:
T Alexander Ruttinger; Alexander Höbart, Anes Dezić, Bünyamin Körhan (72. Kevin Elawure), Alexander Zanitzer (50. Aleksandar Odrkic), Abdiwahid Abdi (57. Hasan Mehmedovic), Florian Seyser, Szymon Handzel, Nuri Kilic, Andreas Kleibl, Ivan Katic (65. Ofejiro Oberoro)
Kader: Lazar Portic

Tore für Simmering: Nuri Kilic (53., 67.)

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Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)

Alle Bilder vom Kampfmannschaftsmatch gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.

Alle Bilder vom U23-Match gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.

VORANZEIGE
Freitag, 30. August 2019, 19:30h: Simmering-Derby bei Ostbahn XI (U23: 17:30)

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FV Floridsdorf 5 0 2 3 5 15 -10 2
LA Riverside 4 0 0 4 2 15 -13 0
Siemens 5 0 0 5 2 17 -15 0