Unentschieden beim Titelfavoriten

1:1 bei der AKA-Austria

Von den Spielanteilen und vom Ballbesitz her machte die Austria zwar klar das Spiel und stellte ihre Favoritenrolle zur Schau, doch Simmering hielt dagegen und in einer turbulenten Schlußphase hätten beide Mannschaften das Match für sich entscheiden können.

Zu einer ungewohnten Anstoßzeit sammelten sich vor allem die Simmeringer Zuseher am Laaerberg, um das Antreten des Simmeringer Frauenteams beim großen Meisterschaftsfavoriten AKA Austria 1b zu besichtigen und das Team anzufeuern.
Schon von Anpfiff an zeigte sich die Favoriten aus Favoriten in Spiellaune, hatten einen gewaltigen Anteil am Ballbesitz, spielten sicher in den eigenen Reihen, doch kamen zu keinem richtigen Torabschluß. Hingegen gab es nach 15 Minuten Elferalarm im Austria-Strafraum, als die Verteidigerin zwar zuerst den Ball spielte, danach aber Gossenreiter von den Füßen holte und so eine Torchance verhinderte. Doch der alles in allem schwache Schiedsrichter gab nur Eckball, der zu keiner Torchance führte.
Immer wieder stellte sich der Spielleiter ins Rampenlichter, wenn er nach regulärem Körpereinsatz der Hadkickerinnen wieder mal auf Freistoß für den Nachwuchs der Austria pfiff oder aber nach mehreren Fouls ohne Ball gegen die Simmeringer keine Karte gegen die jungen Violetten zeigen wollte.
Die Austria bestimmte weiterhin das Spielgeschehen, gab es keine gefährlichten Abschlüsse. Entweder war es für Torfrau Schweiger kein Problem, den Ball zu fangen, oder er landete meist weit vom Tor entfernt im hinteren Zaun.
Simmering spielte schnell und sicher raus, doch im entscheidenden Moment war anscheinend der Respekt vor dem großen Namen des Gegners unüberwindbar und man traute sich nicht zu, den Abschluß zu suchen.
Erst nach einer halben Stunde stellten sich die ersten Konzentrationsschwächen beim 1.SSC ein und so kam aus, dass die Violetten mit der ersten richtigen Torchance in der 31. Minute auch die 1:0-Führung erzielten.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit legten die Hadkickerinnen nun anscheinend doch jeden Respekt vor dem Gegner ab und so kam es auch zu einer ersten gefährlichen Freistoßchance für den 1.SSC.
Und natürlich war es Gossenreiter, deren Schuß abgefälscht wurde und so in der 48. Minute zum vielumjubelten 1:1 im Netz landete.
Nun nahm das Frauenteam des 1.SSC das Heft in die Hand, spielte sich in der Austria-Spielhälfte fest, doch Schüsse von Gümüs und Reich konnten gerade noch so geblockt werden. Nun versuchte die Austria zu kontern, doch die disziplinierte Simmeringer Defensive ließ hier nichts anbrennen.
Allerdings drehte sich plötzlich nach der Trinkpause der zweiten Halbzeit das Spiel wieder komplett und Simmering wurde nun wieder mehr nach hinten gedrängt und bei den Konterchancen schien nun wieder der Respekt vor dem Gegner hochzukommen, aber auch die Kraft ließ nun nach.
Nachdem man in den ersten beiden Spielen mehrmals die Latte traf, war es diese, die diesmal eine erneute Führung für die Austria verhinderte und so zum Glücksbringer für den 1.SSC wurde.
In den Schlußminuten wollten beide Mannschaften noch den Sieg, doch Simmering fehlte die Kraft und die Konzentration, ihre Konter auszuspielen. Aber auch der Schiedsrichter tat wiederum seines dazu bei, indem er einige kuriose Foulpfiffe von sich gab, wenn sich die Simmeringerinnen ein ums andere Mal den Ball mit legalen Mitteln erkämpften und dabei waren, ihr schnelles Umschaltspiel hervorzukehren.
Aber auch der AKA-Nachwuchs konnte keine Torchancen mehr kreieren und scheiterte meist schon weit außerhalb des Strafraums.
Im Endeffekt ein gerechtes Unentschieden, bei dem der Sieg in den letzten Minuten aber auch für beide Mannschaften möglich gewesen wäre, doch Simmering bewies ein weiteres Mal, dass man gewillt ist, vorne mitzuspielen, denn dieser Punkteverlust der Austria wird wohl einer der wenigen bleiben.

AKA Austria Wien 1b – 1. Simmeringer SC 1:1 (1:0)

15.9.2019 11 00 AKA Austria (100 Zuseher)

Aufstellung: Sabrina Schweiger; Julia Steiner, Chiara Hainz, Ina Schwarzbauer, Denise Hunger, Emilie Reich (88. Aleksandra Korczynska), Sevcan Gümüs, Michelle Bayer, Viktoria Marsch (58. Natalie Meiböck), Simone Seyser, Pia Gossenreiter

Tore für Simmering: Pia Gossenreiter (48.)

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Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)

Alle Bilder vom Frauenmatch gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.

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