In letzter Minute gewonnen – 3:2 gegen Aspern
Aspern doch noch besiegt
Simmering spielte nach vorne, ohne Erfolg und Aspern führte bis zur 79. Minute mit zwei Toren Vorsprung 0:2. Eine Sensation lag in der Luft, in Simmering war Verzweiflung angesagt, dann aber wurde das Spiel nochmals spannend.
1.SSC : Aspern 3:2 (0:1)
14.11.2009 15 30 Simmeringer Sportplatz 200
Simmering: Rafael Müllner, Christian Schilling, Thomas Bartholomay, Thomas Reitprecht, Emre Öztürk ( Florian Kremser ), Lukas Haselsteiner ( Anthony Ugwoke ), Muhammed Acar, Mario Santner ( Mario Janisch ), Rashidi Gilkes, Dominik Rotter, Alen Orman
Kader: Safet Osmani, Stefan Kocic
Torschützen: Orman, ET. Richter nach Kremserkopfball, Ugwoke
Rote Karte: Thomas Reitprecht
Der 1.SSC war über die ganze Spieldauer drückend überlegen. Kurz vor dem 0:1 schoss Orman nach schöner Einzelleistung an die Stange.
Beim ersten Gegentor bekam unser Tormann einen harmlosen Schuss durch die Beine. Pausenstand 0:1. Die zweiten 45 Minuten wurde praktisch nur auf das Asperntor gespielt, wobei Simmering zwar permanent im Ballbesitz war, aber lange keine zwingenden Chancen herausspielten. Dann folgte wieder ein Stangenschuss von Reitprecht. Aus einem katastrophalen Querpass von Schilling folgte das 0:2. Kurz darauf wurde Reitprecht nach einem angeblichen Faustschlag ( ich habe es nicht gesehen, manche sagen das die Rote Karte gerecht war ) ausgeschlossen. Für die letzten 30 Minuten wechselte Gilkes auf den rechten Flügel und ab diesem Zeitpunkt kamen auch brauchbare Flanken in den Strafraum.
Die letzten 15 Minuten waren dann dramatisch. Simmering stürmte mit 10 Mann. Orman traf per Kopf zuerst nur an die Latte, kurz danach per Kopf zum 1:2. Weiter ging es Richtung Ausgleich. Flanke Gilkes, Kremser Kopfball und ein Aspern – Spieler fälscht den Ball ins eigene Netz ab, Eigentor – 2:2. Doch noch war das Spiel noch nicht zu Ende. 92. Minute – ein Gestocher im Aspern Strafraum – Anthony Ugwoke reagiert am schnellsten und drückt den Ball über die Linie. 3:2 für Simmering, das Spiel war gedreht.
Im Großen und Ganzen muss man aber ehrlich sagen, dass man gegen einen so schwachen Gegner von einer Simmeringer Mannschaft mehr erwarten kann und muss. Nichts desto Trotz konnte der Abstand zu Stadlau verringert werden, da diese gegen Fortuna 05 verloren.
Im letzten Spiel gegen Post SV wird eine solche Leistung sicherlich nicht ausreichen.







Die rote Karte für Reitprecht war ok.
Es gibt leider einige Zeugen!