Eine windige Angelegenheit

Rennweg mit 7:0 vom Platz geweht

Stürmisches Wetter, stürmisches Spiel, doch die Defensive der Kicker vom Nachbarbezirk hielt lange stand. Zu lange wurde der Ball gehalten, zu ungenau gespielt, vor allem die langen Pässe wurden Opfer des Windes. Doch erst mit dem Ablegen der Schnörkel fielen die Tore, vor allem in der zweiten Halbzeit.
Die Defensive stand bombenfest, hier erkannte man vor allem den Zweiklassenunterschied, auch beim Dauerdruck, doch die Torchancen ließen auf sich warten. Erst mit Fortdauer der ersten Halbzeit besannen sich einige Spieler auf ein Flachpasspiel, denn die hohen Bälle wurden Opfer des Sturmtiefs „Petra“ und gnadenlos verweht.
Nachdem hoch nix brachte, versuchte man es mit zu vielen Alleingängen, dribbelte sich immer wieder fest, anstatt vielleicht doch einen Pass zu versuchen. So war der 1:0-Führungstreffer in der 36. Minute auch eher ein Zufallsprodukt, doch Behremovic ließ sich die Chance nicht entgehen und hämmerte den Ball an der Abwehr in die Maschen.
Die Verkrampfung schien nun etwas gelöst, doch so ganz schüttelte man sie erst in der zweiten Halbzeit ab. Diese begann gleich mit einem Paukenschlag, denn einer der wenigen Rennweger Angriffe führte zu einem Konter, in dem Jagschitz schnell den Ball nach vorne jagte. Den ersten Versuch konnte die gegnerische Verteidigung noch klären, doch dies gelang nur viel zu kurz und Özdemir hob den Ball in der 47.Minute über den am Sechzehner postierten Tormann zum 2:0 ins Netz.
Nun war die Gegenwehr gebrochen, die Rennweger Verteidigung löste sich immer mehr auf und von der Disziplin der ersten Halbzeit war nicht mehr viel zu sehen. Eine Traumkombination über Tuna und Slamarski beendete Kirimli in der 57. Minute mit dem 3:0. Und nur zwei Minuten später war es endlich Rossak, der wie immer unermüdlich rackerte und seine Leistung mit dem 4:0 in der 59. Minute krönte.
Man ließ Rennweg aus der eigenen Hälfte rauskommen, luchste ihnen aber dann schnell den Ball immer wieder ab, sodaß es für die Simmeringer Schlußmänner Jagschitz und ab der 55.Minute Ruttinger ein geruhsamer Abend war.
Allerdings dauerte es einige Torchancen lang, bis der Ball wieder im Netz zappelte. Und dann gleich wieder innerhalb von fünf Minuten zweimal – und zweimal wiederum durch Kirimli in der 75. und der 80. Minute zum 5:0 und zum 6:0, der in der zweiten Halbzeit leichtes Spiel mit senen Gegenspielern hatte.
Schlußendlich konnte auch Katic in der 85. Minute seinen ersten Kampfmannschaftstreffer bejubeln, als er die kurzzeitige Verwirrung der Rennweger Defensive vom Fünfer aus nutzte und zum Endstand von 7:0 einschoß.
In Anbetracht der geschonten Spieler war es schlußendlich eine respektable Leistung, die da dem Rennweger SV entgegenschlug, der sich zwar anfangs diszipliniert wehrte, aber schlußendlich der Simmeringer Überlegenheit Tribut zollen musste.
1. Simmeringer SC – Rennweger SV 7:0 (1:0)
4.2.2020 19 00 Simmeringer Had (50 Zuseher)
Aufstellung: Manuel Jagschitz (Alexander Ruttinger); Yasin Kirimli, Armin Behremovic, Slaven Misuric (Alexander Zanitzer), Andreas Kleibl (Dino Halilovic), Szymon Handzel (Alexander Höbart), Dejan Slamarski, Kadir Tuna (Testspieler), Andreas Rossak, Muhammet Özdemir, Christian Berger (Ivan Katic)
Tore für Simmering: Armin Behremovic (36.), Muhammet Özdemir (47.), Yasin Kirimli (57., 75., 80.), Andreas Rossak (59.), Ivan Kativ (87.)

Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)
Alle Bilder vom Kampfmannschaftsmatch gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.
VORANZEIGE
Dienstag, 9. Februar 2020, 19:00h: Testspiel zuhause gegen Langenlebarn

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Datum: 5. Februar 2020

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Überblick KM:

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1.SSC
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Ostbahn
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Columbia
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4
Helfort
0
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FAC Am
0
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Überblick Frauen:

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Siemens
1.SSC
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AKA Austr 1b
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Viktoria
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Schönbrunn
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