Mit erhobenen Haupt verloren

3:6-Niederlage gegen den WSC

Das Spiel nahm einen verheißungsvollen Beginn, doch einige Härteeinlagen von WSC-Seite und die ausbleibenden Reaktionen des Schiedsrichters gaben dem Spiel die entscheidende Wende, sodaß eine zweimalige Führung schließlich nicht nur in einer in dieser Höhe, sondern in einer generell unverdienten Niederlage endete.
Es war das beinahe schon traditionelle Dilemma des Frauenteams, dass das halbe Team ausfiel und so nicht einmal Ersatzspielerinnen zur Verfügung standen, was sich im Laufe des Matches noch rächen sollte.
Das Spiel jedenfalls begann im Gegensatz zu manch anderen Vorbereitugnsspielen sehr gut, die Mannschaft musste sich nicht erst finden, sondern übernahm von der ersten Minute weg das Heft in die Hand. So dauerte es lediglich dreizehn Minuten, ehe Stekovics einen Eckball von der linken Seite per Kopf zur verdienten 1:0-Führung einnickte. Nur ein paar Minuten später beinahe das selbe Bild, doch diesmal nach einem Corner von der rechten Seite und der Ball konnte gerade noch so von der Linie gekratzt werden.
Doch bereits in der 19. Minute machten es die WSC-Spielerinnen den Simmeringern gleich und verwandelten ebenfalls ihren ersten Eckball zum überraschenden 1:1-Ausgleich.
Doch dann dürfte sich der Frust bei einigen Gästespielerinnen ob der spielerischen Überlegenheit des eine Liga tiefer angesiedelten Heimteams durchgesetzt haben, denn nun begann die Zeit einiger unschöner Aktionen. Zuerst wurde Stekovics und kurze Zeit später auch Gossenreiter, nachdem sie den Ball bereits gespielt hatten, von hinten richtiggehend niedergetreten, doch die entscheidende Szene und die fehlende Reaktion des Spieloffiziellen kam erst. Hunger lief auf das Tor zu, bei der Grätsche der WSC-Verteidigerin wurde zuerst die Hadkickerin gefällt, bevor der Ball gespielt wurde, doch es gab weder den fälligen Elfer, noch überhaupt einen Pfiff – eine folgenschwere Fehlentscheidung, denn die nun angeschlagene Hunger konnte zwar nach kurzer Behandlung wieder auf das Spielfeld zurück, jedoch war sie mit dieser Aktion quasi aus dem Spiel genommen.
Auch mehrere Härteeinlagen gegen Gümüs wurden vom Schiedsrichter ignoriert, jedoch wenn er dann doch einmal Pfiff, wurde es brandgefährlich. In der 26. Minute setzte Stekovics einen Freistoß aus 20m an die Querlatte, Brunner bewies ihren Torriecher und staubte zur 2:1-Führung ab, die allerdings nur zwei Minuten hielt, ehe der WSC wieder ausgleichen konnte.
Noch schlimmer kam es in der 36. Minute, als sogar der 2:3-Halbzeitstand hingenommen werden musste, obwohl man die spieldominierende Mannschaft war, doch daraus kein Kapital mehr schlagen konnte.
Die zweite Halbzeit begann mit einem Sturmlauf der Hadkickerinnen, doch die Chancen konnten nicht genutzt werden. Entweder wurde gerade beim Abschluß der Ball nicht ordentlich getroffen, sodaß nur ein Schüßchen rauskam, oder man verfehlte das Gehäuse – meist nur knapp.
Mitten in diese Drangperiode konterte der WSC in der 61. und 70. Minute erfolgreich effizient und stellte auf 2:5.
Nun gab es einen Hänger im Simmeringer Spiel, man kam kaum mehr nach vorne, die Pässe kamen nicht mehr an oder man verzettelte sich in Einzelaktionen. Doch gerade in dieser Phase gab es doch einmal einen Freistoßpfiff für die Hadkickerinnen und Gossenreiter hämmerte diesen in der 80. Minute zum 3:5 flach ins lange Eck.
Beim Endstandstreffer zum 3:6 mischte sich nun der Schiedsrichter aktiv ins Geschehen ein, als er sich doch sehr unglücklich Corrias in den Laufweg stellte und aufgrund dieses Ballverlustes der WSC eine offene Simmeringer Abwehr vorfand.
Eine Niederlage, die zwar schmerzt, doch handelte es sich noch immer „nur“ um ein Vorbereitungsspiel, das wieder einmal zeigte, dass das Frauenteam des 1.SSC Landesliga-Niveau besitzt.
Allerdings wird es nächste Woche ernst mit dem Viertelfinal-Cupmatch in Favoriten – und einem hoffentlich zahlreich erscheinenden Support für unser Frauenteam!
1. Simmeringer SC – WSC 1b 3:6 (2:3)
29.2.2020 12 00 Simmeringer Had (50 Zuseher)
Aufstellung: Sabine Schweiger; Simone Seyser, Julia Steiner, Chiara Hainz, Sarah Prack, Sevcan Gümüs, Denise Hunger, Pia Gossenreiter, Iris Stekovics, Jessica Brunner, Anna Maria Corrias
Tore für Simmering: Iris Stekovics (13.), Jessica Brunner (26.), Pia Gossenreiter (80.)

Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)
Alle Bilder vom Frauenmatch gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.
VORANZEIGE
Sonntag, 8. März 2020, 12:00h: Cupmatch auswärte bei FSC FAV Favoriten

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Datum: 1. März 2020

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Und alle haben gemeinsam ein Ziel: Die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg!

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Überblick KM:

11
1.SSC
Fortuna05
0:3 (0:1)

3
NAC
11
8
24
4
Ostbahn
11
7
22
5
1.SSC
11
2
19
6
1980
11
12
18
7
Hellas
11
8
17

Überblick Frauen:

9
1.SSC
Viktoria
5:1 (0:0)

1
1.SSC
8
90
24
2
AKA Austr 1b
9
56
24
3
Viktoria
9
29
21
4
Alxingerg
9
0
18
5
ASV13
7
20
13

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