Ein Frühjahrsnachmittagsalptraum

0:1-Heimniederlage gegen LAC

Frei nach Shakespeares „Sommernachtstraum“ fällt einem zu diesem Match eigentlich nicht mehr recht viel ein. Die Simmeringer hatten von der ersten Minute an zwar mehr Spielanteile, aber es fehlten die Spielideen, um die defensiv hervorragend organisierten Landstrasser in Verlegenheit zu bringen. Viel mehr musste man sich bei Schlußmann Smolenak bedanken, der einige Torchancen der Gäste unterbinden konnte und so einen frühen Rückstand verhinderte.
Die einzige Torchance der Hadkicker resultierte aus der 26. Minute aus einem Freistoß, jedoch zeigte hier erstmals das Spielleiterteam Schwäche, denn anstatt der roten Karte nach einer Torchancenverhinderung – Özdemir wäre alleine auf den Tormann zugelaufen -, gab es lediglich gelb.
Nur kurze Zeit später brachte ein Freistoß des LAC das 0:1. Die Flanke vor das Tor erreichte der Ex-Simmeringer Cevik vor allen anderen Hadkickern und drückte den Ball per Kopf hinter die Linie.
Nach genau 45 Minuten pfiff der Schiedsrichter zur Pause, auch wenn es unter anderem eine zweiminütige Trinkpause gab und diese nicht miteingerechnet wurde.
In der zweiten Halbzeit begannen die Simmeringer nun wesentlich aggressiver und es ergaben sich nun auch Torchancen, wobei aber auch die besten nicht genutzt werden konnten. Sabljic umkurvte die Abwehr und den Tormann, wurde dabei aber soweit abgedrängt, dass er nicht mehr auf das verwaiste Tor schießen konnte. Topal legte sich aus aussichtsreicher Position den Ball nochmals vor, anstatt sofort zu schießen und wurde so am Torschuß doch noch gehindert. Der eingewechselte Hummer verfehlte wie auch Berger und Mikulic per Kopf nur knapp das Tor.
Das auffälligste in der zweiten Halbzeit waren jedoch die Einlagen der LAC-Spieler. Denn obwohl der Schiedrichter nun doch sechs Minuten nachspielen ließ, wären auch mehr als 10 Minuten – inkl. Trinkpause in der zweiten Halbzeit und Einrechnung jener aus der ersten – mehr als vertretbar gewesen, denn nach jedem Zweikampf wandt sich ein Landstrasser am Boden, um minutenlang am Spielfeld ärztlich versorgt zu werden. Dass diese Spieler, nachdem sie das Spielfeld verlassen haben, sofort wieder das Signal des Schiedsrichters zum Wiederbetreten bekamen, zeugte von der „Schwere ihrer Verletzungen“.
Auch wenn Simmering auf drei Stammspieler verzichten musste, war das einfach zu wenig um in das Rennen um den zweiten Platz eingreifen zu können.
Immerhin konnte die U23 ein 0:1 noch in einen 5:1-Sieg drehen, obwohl die meisten U18-Spieler, die bereits am Mittwoch im Einsatz waren, durchspielen mussten – vom Kampfmannschaftskader war lediglich Ersatztorhüter Aschenbrenner am Feld.
Verwunderlich war hier nur, dass ein nach einem unglücklichen Zusammenstoß verletzter LAC-Spieler nur vom Simmeringer U23-Betreuer Elshamie bis weit nach Spielende betreut wurde und bei Eintreffen der Rettung auch kein LAC-Verantwortlicher mehr am Platz war.
Auf diesem Wege auch alles Gute zur Besserung des verletzten LAC-U23-Spielers!
1. Simmeringer SC – LAC Inter 0:1 (0:1)
21.4.2018 15 00 Simmeringer Had (50 Zuseher)
Aufstellung: Sebastian Smolenak; Slobodan Sabljic, Ante Mikulic, Clemens Noll, Christian Berger, Eric Eberl, Dino Halilovic, Muhammet Özdemir (83. Ivan Katic), Ömer Topal, Tomas Trabalik (46. Philipp Hummer), Engin Gürol (46. Kadir Tuna)
Kader: Patrick Aschenbrenner
U23: 5:1 (2:1)

Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)
Alle Bilder vom Match gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.
VORANZEIGE
Samstag, 28. April 2018, 16:00h: Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten um den zweiten Platz ASV 13

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Datum: 22. April 2018

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Überblick KM:

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Überblick Frauen:

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