10-in-a-row, just 10 to go

Mit dem 5:1 gegen 1210 Wien feierte der 1.SSC den 10. Sieg in Serie, beginnend mit dem 6:0-Nachtragssieg am 3.11.2021 gegen Gersthof – und es sind ab jetzt noch 10 Runden zu spielen. Und auch wenn es gestern einige schleppende Phasen gab, so zeigten die Hadkicker immer noch rechtzeitig ihr Können und ließen dem Gegner keine Chance.

Die vermeintlich leichten Spiele sind immer die schwierigsten. So trat man gestern beim Tabellenletzen FV 1210 Wien an, die ihren einzigen Punkt bei einem überraschenden 1:1 in der allerersten Runde bei Red Star geholt haben.
Doch Simmering begann das Spiel beinahe wie letzte Woche. Der Unterschied lag lediglich daran, dass beim ersten Angriff der Ball gerade noch nicht im Netz landete. Erst beim zweiten Angriff in der zweiten Minute versenkte Safranek den Ball zur 1:0-Führung für die Gäste im Tor.
Und die Hadkicker überrollten weiterhin den Gegner, sodass es in der 4. Minute zum ersten Eckball von der rechten Seite durch Vlcek kam, der den Ball auf den Kopf von Slamarski zirkelte, von wo der Ball zum 2:0 in die Maschen segelte.
Nun ließen es die Simmeringer etwas ruhiger angehen, fanden aber trotzdem noch immer genug Torchancen gegen die überforderte Abwehr der Heimmannschaft vor. Doch immer wieder scheiterte man knapp.
Für Aufregung sorgte dann in der 16. Minute ein Rückpass der Floridsdorfer, den deren Torhüter mit den Händen aufnahm und sich endlich ein Schiedsrichter auch traute, dies mit einem indirekten Freistoß zu ahnden. Nun ging es aber etwas chaotisch zu. Zuerst rannte der Tormann bereits beim Pfiff zum Ball, was regelkonform mit der gelben Karte endete. Beim zweiten Versuch gab es dann ein ziemliches durcheinander. Der Schiedsrichter erkannte wiederum das zu frühe Rauslaufen des Torhüters und so kam es zur gelb-roten Karten. Nachdem allerdings die sogar die Simmeringer intervenierten, dass der Ball bereits berührt wurde, nahm der Schiedsrichter die zweite gelbe und somit auch die rote Karte zurück und nach ein paar Diskussionen gab es schließlich Freistoß für 1210 Wien, da der indirekte Freistoß nicht korrekt ausgeführt wurde.
Der Schneefall wurde dichter und die Verhältnisse am Kunstrasenplatz immer schwieriger, sodass dem Zufall Tür und Tor geöffnet wurden. So kam es dann auch in der 32. Minute zum eher zufälligen Anschlusstreffer der Großjedlersdorfer.
Doch das war eher ein Warnschuss für Simmering als das Angriffssignal des Heimteams, denn in der 35. Minute war es Berger, der eine Flanke von Vukovic zum 3:1-Pausenstand verwertete.
Die zweite Halbzeit bestimmte nun Simmering endgültig das Geschehen, von der Heimmannschaft kam so gut wie gar nichts mehr. Trotzdem dauerte es bis zur 61. Minute, ehe Slamarski mit seinem zweiten Treffer zum 4:1 den Vorsprung vergrößern konnte.
Mittlerweile wurde munter gewechselt und die beiden Einwechselspieler Hirschbeck und Halilovic, der nach seiner schweren Verletzung den Trainingsrückstand immer mehr aufholt, verfehlten mit ihrer Ferse noch das Tor. Doch in der 74. Minute war Hirschbeck dann zur Stelle und stellte auf 5:1 – mit dem Kopf geht es anscheinend einfacher, als mit dem Fuß.
Zwischendurch traf Zetic noch die Stange, ein Gewaltschuss von Tuna konnte der Floridsdorfer Schlussmann gerade noch über die Latte drehen genauso wie bei einem Befreiungsschlag aus der Simmeringer Hälfte, der beinahe aus über 50m seinen Weg ins Tor gefunden hätte.
Schlussendlich ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg gegen eine Mannschaft, die zwar fair kämpft, allerdings, auch durch einige Ausfälle, fußballerisch limitiert ist und sich nächste Saison in der Oberliga wahrscheinlich wohler fühlen wird.
Nächste Woche kommt es dann auf der Had zum Gipfeltreffen der Tabellenführenden: Der Zweite, der 1.SSC, trifft auf den mit nur einem Punkt Vorsprung führenden Ersten, 1980 Wien. Wir hoffen, dass die Hadkicker genug Unterstützung von den Rängen bekommen werden, denn verdient haben sie es sich allemal! Aber auch die U23 konnte mit einem 4:2(2:1)-Sieg die drei Punkte mitnehmen, auch wenn das Spielfeld bereits mit Schnee überzogen und somit noch schwieriger zu bespielen war. Dazu kam auch noch das Handicap, dass Tormann Ruttinger zur Pause verletzt raus und durch einen Feldspieler ersetzt werden musste. Doch auch diese Situation meisterten die Youngsters des 1.SSC.


FV 1210 Wien - 1. Simmeringer Sportclub 1:5 (1:3)
(50 Zuseher)
Aufstellung: Manuel Jagschitz; Slaven Misuric, Boris Vukovic (84. Stefan Milovanovic), Benjamin Soura, Kadir Tuna (64. Tim Heinemann), Dejan Slamarski (84. David Freyler), Aleksandar Stojiljkovic (64. Julian Hirschbeck), Peter Safranek (56. Dino Halilovic), Mateo Zetic, Christian Berger, Michal Vlcek
Kader: Alexander Ruttinger

Tore für Simmering: Peter Safranek (2.), Dejan Slamarski (4.), Christian Berger (35.), Dejan Slamarski (61.), Julian Hirschbeck (74.)


U23:

FV 1210 Wien - 1. Simmeringer Sportclub 2:4 (1:2)
(20 Zuseher)
Aufstellung: Alexander Ruttinger (46. Thierno Barry); Sandro Drljepan, Colin Maili, Alex Matei, Furkan Demiray, Anel Husejnovic, Hasim Hassan, Ehsan Mohammadi, Emre Sentürk, Edin Sarkinovic, Uros Jovanovic (46. Evan Muhammad)
Kader: Omaid Nikiar

Tore für Simmering: Emre Sentürk (22.), Anel Husejnovic (35.), Thierno Barry (60.), Furkan Demiray (62.)

Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)

Alle Bilder vom KM- und U23-Match gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.

VORANZEIGE
Samstag, 9. April 2022, 15:30h: Schlagerspiel zuhause gegen 1980 Wien (U23 um 17:30h)

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Datum: 3. April 2022

Gleichwertig, aber verloren

Die Vorzeichen waren eindeutig: Schwechat ganz vorne, Simmering – fast – ganz hinten, doch im Spiel merkte man nichts dergleichen. Der einzige Unterschied war vor dem Tor, wo die Niederösterreicher kaltblütiger und glücklicher agierten.

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Ein gewonnener und doch auch zwei verlorene Punkte

Das Duell der beiden Aufsteiger ließ aufgrund der Tabellensituation bereits Spannung aufkommen: Beide eher im unteren Tabellenmittelfeld, wobei sich 1980 anscheinend besser in die Stadtliga integrieren konnte. Doch das Spiel ließ keinen Sieger zu.

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Drei Punkte am Lieblingsplatz

Bereits in der 2. Landesliga holte man in allen zwei Spielen in Helfort drei Punkte und nun siegte man auch in der Stadtliga auf dem eher kleinen Platz in Ottakring – Dank einer herausragenden Defensivleistung und einer eiskalten Offensive.

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Ein Punkt bei der Brigittenauer Morgenmatinee

Im Vorhinein wäre man mit einem Punkt zufrieden, aufgrund des Spieles wäre allerdings ein Sieg verdient gewesen, doch auch Brigittenau hatte sogar in Unterzahl noch Chancen auf den Sieg. Im Endeffekt ein Remis, bei dem man nicht genau weiß, wie man damit umgehen soll.

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Überblick KM:

15
1.SSC
Wienerberg
1:1 (1:0)

11
WAF Br
14
-9
17
12
Mannswörth
15
-10
16
13
1.SSC
15
-10
13
14
ASV13
14
-26
10
15
Wienerberg
15
-12
9

Überblick Frauen:

9
1.SSC
Dyn Donau
4:1 (3:0)

3
Altera P
9
9
18
4
Mariahilf
9
11
16
5
1.SSC
9
12
15
6
Neusiedl
9
-12
12
7
WSC 1b
9
1
12

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