Galavorstellung

Dominantes 8:0 gegen Hirschstetten

Vor, während und nach dem Spiel gab es hierbei über die Favoritenrolle keine Frage. Gegen ein harmloses Hirschstetten spielten sich die Hadkicker in Trance, trafen acht Mal ins gegnerische Tor und spielten dabei einen Fußball zum mit der Zunge schnalzen, der sich wesentlich mehr Zuseher verdient hätte.
Der Sommernachmittag fing bereits mit einem überlegenem 11:0(5:0)-Erfolg einer ersatzgeschwächten Simmeringer U23 an, die auch noch mehrmals Pech mit Stangenschüssen hatten. Bezeichnend für dieses Spiel war der erste Torschuß der Hirschstettner nach ca. 20 Minuten, den sich U23-Schlußmann Ruttinger mit Fuß stoppte. Aber auch für Tumbaridis war es in der zweiten Halbzeit ein Spiel zum Schonen. Wie klar die Überlegenheit war, zeigte sich, als in den letzten 10 Minuten die Offensivspieler ihre Positionen mit den Defensivspielern tauschten und nochmals drei Tore fielen, wobei das letzte Tor zum 12:0 von Topal, obwohl vom Schiedsrichter anerkannt, nicht mehr im Spielbericht eingetragen wurde.
Ganz ähnlich begann auch die Kampfmannschaft und bereits nach fünf Minuten schloß Özdemir mit einem Zauberball ins lange Eck zum 1:0 ab, während die Hirschstettner auf einen Querpass warteten. Ganz selten tauchten die Hirschstettner vor dem Simmeringer Tor auf, doch auch Jagschitz hatte wie die U23-Schlußleute einen unaufgeregten Nachmittag.
Hingegen kam die Hirschstettner Defensive ein ums andere Mal ins Schwimmen, aber Rossak, Mattes und Slamarski konnten ihre Chancen – noch – nicht nutzen. Bis schließlich in der 25. Minute Vlcek den freistehenden Sura im Sechzehner sah, der den genauen Paß annahm und zum 2:0 versenkte – wieder ein Irrtum im offiziellen Spielbericht, bei dem Misuric als Torschütze angeführt wird.
Nur kurze Zeit später sprang Rossak in eine Vlcek-Flanke in Ibrahimovic-Manier, traf aber den Ball nicht mehr sauber, sodaß er erst in der 35. Minute mit einer Kopie des Özdemir-Tores aus der fünften Minute sich in die Torschützenliste eintragen konnte – der Rossaksche Torbann war nach vier Spielen gebrochen.
Drei Minuten später war es der groß aufspielende Mattes der zum 4:0 vollendete und schließlich war es nochmals Rossak in der 41. Minute zum 5:0-Pausenstand vollendete – diesmal konnte er per Grätschsprung den Ball im kurzen Eck versenken.
Aber auch die Halbzeitpause konnte die Simmeringer Spielfreude nicht stoppen und Hirschstetten war nur noch darum bemüht, per Zeitspiel kein zweistelliges Ergebnis zu kassieren.
Doch in der 51. Minute bekam Mattes per Strafstoß nach einem glasklarem Handspiel die Chance zum 6:0 und verwertete sie zwar glücklich, aber Schuß war für den Hirschstettner Schlußmann zu stark getreten.
Und schon zwei Minuten später spielte sich Sura auf der rechten Seite frei und hatte Zeit zu warten, bis er eine millimetergenaue Flanke auf den Kopf von Özdemir schlagen konnte, der zum 7:0 einnickte.
Das Spiel war schon längst entschieden und nun kam es zum Dreifachtausch der Simmeringer, sodaß auch Handzel, Tuna und Yücel zum Einsatz kamen. Ein paar Minuten dauerte die Eingewöhnung, währenddessen die Hirschstettner Angriffe in Befreiungsschlägen endeten, nachdem sie, wie das ganze Match bereits, beim versuchten Spielaufbau attackiert wurden.
Simmering spielte nun für die Gallerie, zwingende Tochancen waren nur mehr Mangelware, doch bei diesem Spielstand kann man auch für die Zuschauer was bieten. Hirschstetten fiel lediglich durch ein überhartes Einsteigen auf, was auch in einer gelben Karte resultierte, die aber auch rot gefärbt hätte sein können, nach Vlcek von hinten von den Beinen geholt wurde.
Einen Schreckmoment gab es noch, als Slamarski verletzt am Boden lag, doch nach einer kurzen Behandlungspause konnte er wieder zurück auf das Spielfeld.
Währenddessen versuchten sich einige Simmeringer in Weischüssen, doch Tuna, Mattes und Özdemir verfehlten das Ziel.
Den Schlußpunkt setzte schließlich doch noch Mattes, der mustergültig freigespielt wurde und knochentrocken zum 8:0-Endstand einnetzte.
Der Heim-Saisonabschluß war perfekt und machte den Klassenunterschied in der 2.Landesliga deutlich. Hirschstetten wird zurecht absteigen und Simmering wird in der nächsten Saison, in der bis auf einige Ausnahmen die selben Spieler rund um Kapitän Halilovic für Simmering auflaufen werden, Titelfavorit in dieser Liga sein – sofern sich nicht noch einiges in den höhren Ligen tut.
1. Simmeringer SC – Hirschstetten 8:0 (5:0)
2.6.2019 18 15 Simmeringer Had (100 Zuseher)
Aufstellung: Manuel Jagschitz; Slaven Misuric, Michal Vlcek, Patrick Sura (55. Szymon Handzel), Eric Eberl, Dejan Slamarski, Dino Halilovic (55. Kadir Tuna), Andreas Rossak, Christoph Mattes, Muhammet Özdemir, Mustafa Shamandi (55. Özkan Yücel)
Kader: Sebastian Smolenak; Jayson Singca
Tore für Simmering: Muhammet Özdemir (5., 53.), Slaven Misuric (25.), Andreas Rossak (35., 41.), Christoph Mattes (38., 51., 88.)
U23: 11:0 (5:0)
Aufstellung: Alexander Ruttinger (46. David Tumbaridis); Mario Knezevic, Yassin Moukhliss, Kevin Elawure, Alexander Zanitzer, Florian Seyser, Abdiwahid Abdi, Andreas Kleibl, Ömer Topal, Nemanja Urosevic, Samuel Oramadike
Tore für Simmering: Ömer Topal (13., 56), Abdiwahid Abdi (30., 43., 73.), Samuel Oramadike (33.), Nemanja Urosevic (58., 71.), Alexander Zanitzer (68.), Andreas Kleibl (81.), Yassin Moukhliss (83.)

Fotos: Thomas Ruttinger (1. Simmeringer SC)
Alle Bilder vom Match gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.
Alle Bilder vom Match der U23 gibt es auf der Facebook-Seite des 1. Simmeringer SC.
VORANZEIGE
Donnerstag(!), 25. Mai 2019, 20:00h: Auswärtsmatch bei Red Star (U23: 18h)

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Datum: 2. Juni 2019

Dank an unsere Bezirksräte!

Der 1. Simmeringer Sportclub bedankt sich herzlich bei den Bezirksräten Josef Sbrizzai, Christine Thalmayr, Werner Thalmayr und Ava Farajpoory von der Jungen Generation und natürlich bei Manual Kosazky, der neben seiner Bezirksratstätigkeit auch den Vorstand des 1.SSC verstärkt, für ihre Spende für den 1. Simmeringer SC.

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Das neue Stadion ist eröffnet!

Vor genau 100 Jahren war es soweit: Am 30.5.1920 wurde der neue „Simmeringer Platz“ eröffnet. 12.000 Zuseher fanden den Weg ins Stadion, konzipiert war es für 40-50.000 und obwohl es noch nicht ganz fertig gestellt war, war es damit das größte Stadion Österreichs – die Hohe Warte wurde erst ein Jahr später eröffnet, offiziell für 80.000 Zuseher und war somit das größte Stadion Kontinentaleuropas.

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Es geht wieder los!

Ab 18.5.2020 geht es wieder los: Training, Lernclub, Sportkantine! Alle Infos wurden den Spielern/Eltern mitgeteilt und hier gibt es sie nochmals.

Zusätzlich hat die Österreichische Bundessportorganisation (Sport Austria) einen offenen Brief an die Regierung gestellt, den wir natürlich auch hier veröffentlichen.

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Glückliches Unentschieden auf der Hohen Warte

3:3 bei der Vienna

Vielen Fans und Sympathisanten des 1. Simmeringer Sportclubs ist natürlich bekannt, dass die Saison 1925/26 mit dem dritten Platz in der 1. Liga Wien die jemals beste Platzierung des 1.SSC war.

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Die nächste Wahl – diesmal für unseren Lernclub!

Im Zuge der politisch motivierten Spenden, man erinnere sich an den Nationalrat, hat sich auch Bezirksvorst.-Stvtr. Thomas Steinhart dazu entschlossen, ein Netto-Monatsgehalt zu Spenden – allerdings lässt er online abstimmen, wer nun das Geld erhalten soll

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Überblick KM:

17
Siemens
1.SSC
1:1 (0:1)

1
1.SSC
17
42
44
2
Ostbahn
17
23
37
3
Columbia
17
24
36
4
Helfort
17
14
36
5
FAC Am
17
23
35

Überblick Frauen:

11
Alxingerg
1.SSC
0:4 (0:4)

1
AKA Austr 1b
11
55
28
2
1.SSC
11
41
26
3
Viktoria
11
42
25
4
Schönbrunn
11
10
22
5
Altera P 1c
11
12
17

Plan für aktuelle Woche